Das erste Tramdepot der Stadt Basel wurde an der Hammerstrasse 32 erbaut und nach kurzer Zeit zur Eichstätte umgenutzt. Mit der neuen Nutzerschaft entstand der Auftrag, das Gebäude in Büroräumlichkeiten umzuwandeln. Zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsfläche wurde ein Zwischenboden in Holz-Stahl-Hybridbauweise eingebaut. Nachhaltigkeit war ein zentrales Thema: Alle Einbauten sind reversibel, die Materialien sind gezielt und effizient eingesetzt. Lehm kam in Form von Lehmleichtbauwände und als dicker Innenputz an den Aussenwänden zum Einsatz. Dadurch blieb die Belüftung einfach, gleichzeitig sorgt der Lehm für ein gesundes Raumklima. Auch der Denkmalschutz spielte eine wichtige Rolle: Bestehende Werkstattfenster und Stützen blieben erhalten und die ursprüngliche Toröffnung konnte rekonstruiert werden.
Öffentlicher Verkehr
Tram 6 bis Clarastrasse,
Tram 1, 2, 15 bis Wettsteinplatz
Details
Erstellung: 1895
Umbau und Sanierung: 2022-2023
Architektur: Stephan Eicher Architekten
Tragwerk: Schnetzer Puskas Ingenieure AG
Eigentum:
Einwohnergemeinde Basel-Stadt
Nutzung:
Bau- und Verkehrsdepartement Kanton Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Gebäudemanagement