Foto: © Siedlung Davidsboden
Foto: © SELIG ERNY Architekten
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Siedlung Davidsboden

Die Siedlung Davidsboden in Basel wurde Ende der 1980er-Jahre von einem jungen Architektenteam – Martin Erny, Urs Gramelsbacher und Karl Schneider – geplant. 1992 erhielt das Projekt die Auszeichnung Gutes Bauten des Kantons Basel-Stadt. Die Jury lobte es als vorbildliches Beispiel für die Zusammenarbeit von Bauherrschaft, Architekten und Bewohnenden. Trotz dichter Bebauung und anspruchsvollem Standort entstand eine Wohnanlage mit hoher Lebensqualität.

Heute leben im Davidsboden rund 400 Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft. Die 15 Häuser mit über 150 Wohnungen bieten Raum für Einzelpersonen, Familien und Wohngemeinschaften. Zur Siedlung gehören zudem fünf Wohngruppen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, eine kinderärztliche Gemeinschaftspraxis sowie zwei Kindergärten.

Seit der Fertigstellung 1992 engagieren sich die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv für ihren Lebensraum. Die Siedlung versteht sich als offener, urbaner Teil des Quartiers St. Johann. Viele Bereiche werden selbst organisiert und gemeinschaftlich getragen. Eigentümerinnen sind die Christoph Merian Stiftung und die Helvetia Anlagestiftung.




Adresse


Im Davidsboden 4
4056 Basel

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Öffentlicher Verkehr


Tram 1, Bus 36, 38, 50 bis Kannenfeldplatz

Details


Erstellung: 1991

Architektur:
Erny, Gramelsbacher, Schneider
(heute: SELIG ERNY Architekten)

Eigentümerschaft:
Christoph Merian Stiftung
Helvetia Anlagestiftung

Auszeichnungen:

Auszeichnung gutes Bauen 1992 Kanton Basel-Stadt

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