Das Haus der Grosseltern in Pratteln, einer Vorortsgemeinde von Basel, mit einer Bausubstanz aus dem Jahr 1927 bot viel Potenzial. Allerdings waren auch einige Herausforderungen zu bewältigen: besonders der Anbau aus den sechziger Jahren beengte das bestehende Wohnzimmer und führte zu einer exponierten und dadurch selten benutzbaren Terrasse auf dem Flachdach über dem Anbau.
Doch gerade an dieser Stelle bot sich die Möglichkeit, das bestehende Volumen sinnvoll zu erweitern: der neue Anbau setzt die Geometrie der bestehenden Dachform fort und schafft ein dreieckiges Zimmer mit der schönsten Aussicht auf die Schauenburgfluh und den Tüllingerberg.
Durch das Hochparterre kommt die Terrasse auf der bestehenden, leicht erhöhten Geländeanpassung zu liegen und bietet einen wunderbaren Blick auf den Obstgarten. Im Inneren werden bestehende Elemente wie der Kamin beibehalten, während neue Einbauten, wie die moderne Küche und eine Öffnung in der Decke hinzugefügt wurden.
Durch die dunkle Farbgebung der Fassade und die Sonnenkollektoren auf dem Dach des neuen Dreiecksvolumens, entsteht ein einheitliches Erscheinungsbild, das sich harmonisch in die umliegende Vegetation einfügt.
Für die neue Bewohnerschaft ist ein stimmiges Ganzes entstanden, das die Baustruktur aus der Zeit der Grosseltern bewahrt und mit neuen Elementen in die Gegenwart überführt.