Das Gebäudeensemble wurde 1945 im Rahmen eines Parzellenabtauschs um diverse Nebenbauten erweitert, welche als Fremdkörper im Stadtgefüge erschienen und aufgrund übergeordneten öffentlichen Interesses zum Rückbau freigegeben wurden.
Der an eine Verandatypologie angelehnte Anbau gibt dem Gebäude eine Neuausrichtung und schafft eine räumliche Klärung der städtebaulichen Situation. Die wiederhergestellte Einfriedung umfasst eine naturnahe Aussenraumgestaltung, welche sich räumlich zum Missionsgarten öffnet. Strukturreiche Grünflächen bieten mit einer Bepflanzung aus Stauden und Kleingehölzen sowie einzelnen Baumvolumen den Kindern Raum für den Rückzug und für Versteckspiele. Mit bewusstem Verzicht auf eine Rampe werden durch sorgfältiges Modellieren des Geländes die Erdgeschossräume barrierefrei erreichbar gemacht. Die knappe Grünfläche und dichte Bauweise finden einen ökologischen Ausgleich mit einer intensiven Dachbegrünung.